Bern BE: Mehr Sicherheit und weniger Lärm – Tempo 30 wird ausgebaut
Der Gemeinderat will in der Stadt Bern auf acht weiteren Strassenabschnitten Tempo 30 einführen.
Für die Projektierung und die ab Herbst 2026 geplante Umsetzung hat er einen Kredit von 295’000 Franken genehmigt.
Tempo 30 trägt zu mehr Sicherheit im Verkehr und auf den Schulwegen, weniger Lärm und Abgasen und allgemein zu einer besseren Wohnqualität bei. Der Gemeinderat setzt deshalb seine Strategie einer etappierten Einführung von Tempo-30-Abschnitten fort. Nach 2018, 2020 und 2022 hat er zum vierten Mal ein Tempo-30-Paket verabschiedet und für die Projektierung und Umsetzung einen Kredit von 295‘000 Franken genehmigt.
Auf acht zusätzlichen Strassenabschnitten soll künftig eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundekilometern gelten – auf der Ostermundigenstrasse zwischen Laubeggstrasse und der Gemeindegrenze Ostermundigen, der Schanzenstrasse zwischen Falkenplatz und Bubenbergplatz, dem Aargauerstalden zwischen Viktoria-/Laubeggstrasse und Nydeggbrücke, dem Grossen Muristalden und der Muristrasse Nord zwischen Schosshaldenstrasse und Nydeggbrücke, der Brunnadernstrasse Nord zwischen Thunstrasse und Elfenstrasse, der Schlossstrasse zwischen Europaplatz und Loryplatz, der Effingerstrasse Ost zwischen Belpstrasse und Hirschengraben sowie der Eymattstrasse Nord zwischen Kornweg und Eymattstrasse 15.
Projektierung mit Blaulichtorganisationen und BERNMOBIL
Im Rahmen der Projektierung werden zunächst verkehrstechnische Gutachten erstellt, die aufzeigen, wie Tempo 30 verhältnismässig umgesetzt werden kann. In diesen Prozess sind – wie bereits bei den vergangenen Paketen – auch die Blaulichtorganisationen und BERNMOBIL eng eingebunden. Gemeinsames Ziel ist es, den Verkehrsfluss zu gewährleisten und Fahrzeitverluste zu minimieren.
Quelle: Stadt Bern
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